29.04.2011  10:45 Uhr
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Eigenheim
Mit der richtigen Finanzierung ins Eigenheim

Köln-Bonn. Die Eigenheimfinanzierung ist die wahrscheinlich größte Investition im Leben der meisten Privatpersonen. Aus diesem Grund will sie gut überlegt sein und voreilige Aktionen sind nicht gefragt. Zwei übliche Wege zum Eigenheim sind das klassische Darlehen und der Kombikredit, den viele Bausparkassen anbieten. Wir stellen die zwei Möglichkeiten näher vor.

Den Schritt in die eigenen vier Wände mit Bedacht wählen

Baugeld ist weiterhin sehr günstig. Mieter könnten hierdurch dazu verleitet werden, überhastet den Schritt zur eigenen Immobilie zu wagen. Doch die Entscheidung für ein Eigenheim will gut überlegt sein und Schnellschüsse führen häufig zu Problemen. Sowohl dem klassischen Darlehen als auch dem Kombikredit ist gemein, dass sich eine lange Zinsbindung im Moment besonders lohnt. Der Zinssatz für die langfristige Eigenheimfinanzierung steigt durch die Zinsbindung nur geringfügig an, Zinssteigerungen während der Laufzeit sind dafür aber ausgeschlossen.

Das klassische Darlehen

Der althergebrachte Weg in die eigenen vier Wände führt in der Regel über einen Bank Kredit. Meist handelt es sich hierbei um ein Annuitätendarlehen mit gleichbleibenden Raten für die Rückzahlung. Diese besteht hierbei aus zwei Teilen, zum einen aus der Tilgung des Kredits und zum anderen aus den Zinsen. Während die Tilgung mit den Jahren zunimmt, sinkt die Zahlung der Zinsbeträge. Hierdurch können die Raten konstant bleiben. Besteht allerdings ein Anspruch darauf, ist ein Riesterdarlehen die beste Wahl. Die Zinssätze hierfür liegen oft auf demselben Niveau wie für ungeförderte Darlehen und der Kreditnehmer erhält für die Tilgung staatliche Zulagen und oft auch noch Steuervorteile obendrauf.

Auch ein Kombikredit bietet Vorteile

Eine attraktive Alternative zum klassischen Darlehen ist der Kombikredit. Bei dieser Lösung bieten Bausparkassen die Möglichkeit, einen Bausparvertrag mit einem tilgungsfreien Vorausdarlehen zu koppeln. Die benötigte Summe wird vom künftigen Immobilienbesitzer in Form eines Bausparvertrages angespart, gleichzeitig bekommt er bereits zum Abschluss des Vertrages ein Vorausdarlehen in Höhe des Ziels des Bausparvertrages ausbezahlt. Für dieses sind dann lediglich Zinsen zu zahlen. Wird bei dieser Form der Eigenheimfinanzierung dann der Bausparvertrag ausbezahlt, muss der Immobilienkäufer nur noch Zinsen und Tilgungsraten für das dann sehr viel niedrigere Bauspardarlehen zahlen. Auch bei dieser Variante der Finanzierung ist eine Riesterförderung möglich und lohnend. Die Zinssicherheit ist durch entsprechende Klauseln ebenfalls langfristig gesichert, böse Überraschungen sind so ausgeschlossen.
Im Vergleich zum klassischen Bank Kredit kann die Nutzung eines Kombikredites sich finanziell lohnen. Ein niedriger Effektivzins ist bei vielen Bausparkassen zurzeit erhältlich und die Angebote sind teilweise deutlich günstiger als beim klassischen Darlehen.
Diese Offerten sind vor allem für Immobilienkäufer und Bauherren interessant, die bereits über relativ hohes Eigenkapital verfügen. Ist dies nicht vorhanden, muss auf teurere Lösungen ausgewichen werden.


 

(Redaktion)



 


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