28.03.2008  09:01 Uhr

Werbung & Online-Marketing
E-Mail-Marketing: Per Mail-Express zum Kunden

Köln-Bonn. Die schnellste und einfachste Art seine Kunden zu erreichen, ist der direkte Weg ins E-Mail-Fach. Zwar steht das E-Mail-Marketing erst am Anfang seiner Potentialmöglichkeiten, doch sind regelmäßige Zusendungen von Werbemailings und Newslettern heute schon eine beliebte Methode seine Kunden an sich zu binden und im Gespräch zu bleiben.

Das E-Mail-Marketing gehört zum Online-Marketing bzw. Internet-Marketing und ist Teil des Marketing-Mix. Unter dem Begriff versteht man den elektronischen Postversand von Werbemitteln aller Art; demnach ist E-Mail-Marketing das Gegenstück zum Direktmarketing im Offline-Bereich.

Vorteile und Einsatzmöglichkeiten des E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing lässt sich sowohl im Business-to-Business- als auch im Business-to-Customer-Bereich vielfältig einsetzen: Durch regelmäßige E-Mail-Kampagnen zur Vorstellung neuer Produkte, Ankündigung besonderer Events oder zur Verbreitung von Unternehmensnachrichten lassen sich Ziele wie Kundenbindung und –akquise leicht verstärken. Zudem ist E-Mail-Marketing ein verlässliches Instrument zur Steigerung des Bekanntheitsgrades, zur Verkaufsförderung und nicht zuletzt hilft es die Anzahl der Besucher auf der unternehmenseigenen Website zu erhöhen. Ein eindeutiger Pluspunkt des E-Mail-Marketing, besonders im Vergleich zur klassischen Printwerbung, betrifft die relativ kurze Vorlaufzeit. Weitere Vorteile sind die geringen Materialkosten sowie Schnelligkeit: Bereits nach 48 Stunden können bis zu 80 Prozent der Rückreaktionen verzeichnet werden. Newsletter erzielen sogar eine noch höhere Response, da hier die E-Mails nur an Personen verschickt werden, die dem Erhalt von Werbung zugestimmt haben, diese somit erwarten und dem Inhalt eine weitaus größere Aufmerksamkeit.

Zwar verzeichnet das E-mail-Marketing einen deutlichen Zuwachs, steht aber dem Zuwachs an Popularität und Verbreitung ungeachtet noch ziemlich am Anfang seiner Möglichkeiten. So bewegen sich die einzelnen Maßnahmen rechtlich oftmals in einer Grauzone. Die Adressen der Kunden sollten größtenteils aus früheren Geschäften, in denen der Kunde sich zur Verwendung seiner Daten für Werbezwecke ausdrücklich bereit erklärt hat, stammen. Zur Gewinnung neuer Kunden werden meist Kampagnen mit angemieteten Fremdadressen durchgeführt. Doch gerade in solchen Fällen muss jeder Versender eines Newsletters sicherstellen, in welchen Situationen diese Art der Werbung unter wettbewerbsrechtlichen Gesichtspunkten zulässig ist. In Deutschland regeln viele Gesetze den Versand von Werbe-E-Mails; so sind beispielsweise bestimmte Impressumsangaben in einer geschäftlichen E-Mail heute Pflicht.

Da in jüngster Zeit der Versand von Werbebotschaften übers Internet stark zugenommen hat, sind auch die Gesetze zum Schutz der meist ungewollten Empfänger verstärkt worden. So gilt es seit dem 1. März 2006 als Spamming, wenn im Business-to-Business-Bereich mit Hilfe von unverlangten E-Mails geworben wird.

Eine Übersicht der wichtigsten Schritte im E-Mail-Marketing finden Sie unter: www.contentmanager.de.


 

(Redaktion)



 


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