DoubleClick-Studie
Hohes Potenzial für Suchmaschinen-Optimierung
Köln/Frankfurt a.M.. DoubleClick, führender Anbieter von Marketinglösungen für Media-Agenturen, Medienunternehmen und Werbungtreibende, veröffentlicht die Studie „Die europäische Suchmaschinenmarketing-Landschaft 2006“. Im Rahmen der Befragung wurden Experten aus der europäischen Werbebranche interviewt, darunter Verlage, Werbeagenturen, Kreativagenturen und das Interactive Advertising Bureau (IAB).
Suchmaschinenmarketing ist der am schnellsten wachsende Bereich des europäischen Online-Werbemarktes. Erstmals wurde im vergangenen Jahr mehr Geld für das Suchmaschinenmarketing ausgegeben als für „klassische“ Online-Anzeigen. Dabei entfällt der Löwenanteil im Ländervergleich auf Großbritannien, das den europäischen Suchmaschinen-Markt mit 44 % klar dominiert. Frankreich erwies sich als der am schnellsten wachsende Markt, während Deutschland sich angesichts seiner Größe noch nicht voll entfalten konnte. „Deutschland ist ein etwas größerer Markt als Großbritannien in Bezug auf die Internet-Bevölkerung“, sagt Amanda Davie von i-level in der aktuellen DoubleClick-Studie, „aber die Deutschen waren bis vor kurzem beim E-Commerce weitaus zurückhaltender.“
Um Erfolg in Europa zu haben, müssen Marketer die Länderunterschiede stärker berücksichtigen. „In Europa hat man es mit verschiedenen Ländern, nicht nur mit verschiedenen Bundesstaaten zu tun, folglich muss man über Domänennamen, verschiedene Sprachen und möglicherweise verschiedene Gesetze nachdenken“, erläutert Danny Sullivan von Search Engine Watch, der führenden US-Publikation über den Suchmaschinenmarkt.
Laut Studie sind Techniken zur „Suchmaschinen-Optimierung“, um eine möglichst gute Positionierung in Suchmaschinen zu erreichen, in Europa noch wenig verbreitet. Für Gregoriadis von E-Consultancy verstehen Agenturen und Kunden diese Technik noch nicht ganz, obwohl sie so wichtig wie Suchmaschinen-Marketing ist. Experten sehen hier ein entsprechend hohes Potenzial. Danny Sullivan prognostiziert, dass sich der europäische Markt dem US-amerikanischen anpassen wird, in dem ‚Suche’ schon heute nicht immer nur ‚Paid-Search’ heißt. Europäische Marketer müssen eine langfristige Strategie verfolgen, die sowohl bezahlte als auch natürliche Suche berücksichtigt.
Die Studie wurde von nowEurope Consulting mit Unterstützung von Rick E. Bruner, Director of Research and Industry Relations bei DoubleClick, durchgeführt.
Die Studie kann unter urohde@doubleclick.net kostenfrei angefordert werden.
(Redaktion)
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